Genderkompetente Führung











































































































Eine Managementphilosophie, die Genderbalance als essentiellen Bestandteil hat, berücksichtigt die ganz spezifischen Qualitäten von Männern und Frauen hinsichtlich Führung, Problemlösung und Entscheidungsfindung und setzt sie entsprechend ein. Sie fördert weiblich konnotierte Talente und Fähigkeiten ebenso wie männliche bei beiden Geschlechtern. Und sie trägt dazu bei, dass die Mitarbeiter Sinnhaftigkeit und Identifikation in der Arbeit erleben.

Trainings oder Veranstaltungen, in denen Frauen etwas darüber lernen, nach welchen Regeln Männer verbal und nonverbal kommunizieren und agieren, finden wir durchaus praktikabel. Wir geben dieses Wissen gerne selber weiter.

Wenn Frauentrainings allerdings unterschwellig darauf ausgerichtet sind, dass Frauen männlich attribuierte Führungsattribute übernehmen und praktizieren sollen, dann halten wir das nicht für eine Bereicherung des Leadershipportfolios eines Unternehmens. Vielmehr glauben wir, dass Frauen damit eine eigenständige Positionierung verspielen und dass außerdem kein Kulturwandel stattfinden kann, weil der „männliche“ Führungsstil im Unternehmen sich nur reproduziert.

Daher haben wir einen integrativen Ansatz gewählt. Frauen brauchen unseres Erachtens keine gesonderte Förderung, um trotz allem, was sie bereits mitbringen, in Führungspositionen zu gelangen. Was es braucht, ist Veränderung bei den tradierten Vorstellungen darüber, wie eine Führungskraft zu sein und nach welchen Grundsätzen sie zu führen hat. Nur dann kann eine wirklich nachhaltige Wirkung und Veränderung in die Organisation hinein erzielt werden.

Deshalb bieten wir keine typischen Gendertrainings an, sondern Leadershiptrainings unter Genderaspekten. Ausgerichtet auf Männer, auf Frauen und auf gemischtgeschlechtliche Gruppen.